Arbeitsrecht

Dr. Kluge & Fischer-Lange – Rechtsanwälte für Arbeitsrecht in Hannover und Hamburg.

Für Arbeitnehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.

Rechtsanwälte für Arbeitsrecht in Hannover & Hamburg

Leistungen unserer Kanzlei

  • Persönliche & individuelle Beratung
  • außergerichtliche Interessenwahrnehmung
  • Aushandeln gütlicher Einigungen
  • Prozessführung vor allen Arbeitsgerichten, Landesarbeitsgerichten und vor dem Bundesarbeitsgericht

Vorteile unserer Kanzlei

  • langjährige Erfahrung
  • spezialisiert auf Arbeitsrecht
  • schneller Termin für eine Erstberatung
  • Kostentransparenz
  • Kosten-Nutzen-orientierte Beratung & Vorgehensweise
  • Kostenlose Korrespondenz und Abrechnung mit Ihrer Rechtsschutzversicherung

Als Fachanwälte für Arbeitsrecht sind wir auf die Bearbeitung arbeitsrechtlicher Probleme spezialisiert. Seit vielen Jahren bearbeiten wir mehrere hundert arbeitsrechtliche Fälle pro Jahr.

Wir beraten und vertreten sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in allen Fragen des Arbeitsrechts. Außergerichtlich und vor Gericht.

Schwerpunkte im Arbeitsrecht

Kündigung und Kündigungsschutz, Aushandeln von Aufhebungsverträgen und Abfindungen, Reaktion bei einer Abmahnung, Entfristung von befristeten Arbeitsverträgen, Durchsetzung von Lohn-, Gehalts- und sonstigen Zahlungsansprüchen.

Fachanwälte für Arbeitsrecht

Dr. jur. Henning Kluge, Anwalt & Fachanwalt für Arbeitsrecht
Karsten Fischer-Lange, Anwalt & Fachanwalt für Arbeitsrecht

Die wichtigsten Themen im Arbeitsrecht

 

Kündigung und Kündigungsschutz

Der Arbeitsplatz hat für die meisten Menschen eine außerordlich wichtige Bedeutung. Zum einen sichert der Arbeitsplatz ihre wirtschaftliche Existenz. Zum anderen ist der Arbeitsplatz häufig auch wichtig dafür, welche soziale Stellung ein Mensch in der Gesellschaft einnimmt. Wegen dieser besonderen Bedeutung ist die Kündigung eines Arbeitsververhältnisses durch den Arbeitgeber grundsätzlich nur aus ganz bestimmten Gründen zulässig.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Kündigungsschutz.

Abfindung

Wenn Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitnehmer beenden wollen, stehen sie häufig vor dem Problem, dass sie dies ohne die Zustimmung des Arbeitnehmers nicht können. Grund dafür ist der gesetzliche Kündigungsschutz. Wenn Arbeitgeber ein Arbeitsverhältnis beenden wollen, bieten sie dem betroffenen Arbeitnehmer deshalb häufig die Zahlung einer Abfindung an, um diesen zur freiwilligen Aufgabe seines Arbeitsplatzes zu bewegen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Abfindung.

Aufhebungsvertrag

Ein Arbeitsvertrag ist grundsätzlich ein auf unbestimmte Zeit angelegtes Rechtsverhältnis. Wenn eine Partei diese Rechtsverhältnis beenden will, besteht für sie die Möglichkeit, eine Kündigung auszusprechen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können ein Arbeitsverhältnis aber auch ohne Kündigung einvernehmlich beenden. Das rechtliche Instrument dazu ist der Aufhebungsvertrag. Der Aufhebungsvertrag hat im Arbeitsrecht eine besondere Bedetung, weil die Möglichkeit des Arbeitgebers, das Arbeitsverhältnis durch eine Kündigung zu beenden, aufgrund des Kündigungsschutzes eingeschränkt ist.

Weitere Informationen zum Thema Aufhebungsvertrag finden Sie hier.

Lohn & Gehalt

Die Zahlung des Lohns bzw. des Gehalts ist die Gegenleistung des Arbeitgebers für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers. Welche Lohn- und Gehaltszahlungen ein Arbeitnehmer beanspruchen kann, ergibt sich grundsätzlich aus dem Arbeitsvertrag. Wenn auf ein Arbeitsverhältnis ein Tarifvertrag Anwendung findet, ergeben sich die Lohn- und Gehaltsansprüche eines Arbeitnehmers zumeist aus diesem Tarifvertrag.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Lohn- & Gehaltsansprüchen von Arbeitnehmern.

Befristeter Arbeitsvertrag

In der heutigen Zeit werden viele Arbeitsverträge nur noch befristet abgeschlossen. Der Abschluss eines nur befristeten Arbeitsvertrages ist normalerweise nicht im Sinne eines Arbeitnehmers. Ein Arbeitnehmer ist grundsätzlich an langfristiger Planungssicherheit und deshalb an einem unbefristeten Arbeitsverhältnis interessiert. Aus diesem Grund sind die Möglichkeiten für Arbeitgeber, einen Arbeitsvertrag befristet abzuschließen, gesetzlich eingeschränkt. Die Befristung eines Arbeitsvertrages ist nur wirksam, wenn die im Gesetz festgeschriebenen Voraussetzungen für eine Befristung erfüllt sind.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema befristete Arbeitsverträge.

Betriebsverfassungsrecht

Das Betriebsverfassungsrecht ist ein spezielles Teilgebiet des Arbeitsrechts. Es regelt die Rechtsbeziehungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Betriebsrat. Der Betriebsrat ist der Vertreter Interessen der Arbeitnehmer eines Betriebs. Er wird von den Arbeitnehmern des Betriebs gewählt.

Ausführliche Informationen zum Betriebsverfassungsrecht finden Sie hier.


Die Top 5 Tipps für Arbeitnehmer

1. Ausschlussfristen beachten

In den meisten Arbeitsverhältnissen gelten sogenannte Ausschlussfristen. Ausschlussfristen schreiben vor, dass Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis innerhalb einer bestimmten Frist (meistens drei Monate) schriftlich geltend gemacht werden. Wenn ein Arbeitnehmer einen Anspruch (z.B. auf Zahlung eines Weihnachtsgeldes) nicht innerhalb der Ausschlussfrist geltend macht, geht dieser Anspruch unwiederbringlich verloren.

2. Viele Klauseln in Arbeitsverträgen sind unwirksam

Arbeitsverträge werden normalerweise vom Arbeitgeber vorformuliert und enthalten viele Regelungen, mit denen der Arbeitgeber versucht, seine Rechtsposition zu verbessern. Eine Regelung in einem Arbeitsvertrag ist aber unwirksam, wenn sie den Arbeitnehmer „unangemessen“ benachteiligt. Deshalb sind viele Klauseln in Arbeitsverträgen unwirksam.

3. Keinen Aufhebungsvertrag in einer Drucksituation unterschreiben

Es kommt vor, dass Arbeitgeber, die das Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitnehmer beenden wollen, den Arbeitnehmer vor die Wahl stellen: Entweder der Arbeitnehmer unterschreibt einen Aufhebungsvertrag oder er bekommt die Kündigung. In solchen Fällen wird der Arbeitnehmer häufig unter Druck gesetzt und es wird ihm vorgegaukelt, dass eine Aufhebungsvertrag für ihn viel besser sei als eine Kündigung. Dies ist jedoch in der Regel nicht der Fall.

4. Bei einer Kündigung eine Abfindung aushandeln

Arbeitnehmer genießen grundsätzlich einen gesetzlichen Kündigungsschutz. Wenn ein Arbeitgeber eine Kündigung ausspricht, kann sich der Arbeitnehmer dagegen mit einer Kündigungsschutzklage wehren. Aufgrund des Risikos, das für einen Arbeitgeber mit einer solchen Kündigungsschutzklage verbunden ist, sind viele Arbeitgeber nach einer Kündigung bereit, dem Arbeitnehmer eine Abfindung zu zahlen. Als Faustformel für die Höhe der Abfindung gilt: Ein Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr.

5. Bei Zahlungsverzug des Arbeitgebers handeln

Wenn ein Arbeitgeber die Gehälter nicht mehr zahlt, sollte dies jeden Arbeitnehmer in Alarmbereitschaft versetzen. Die letzten drei Monatsgehälter sind immer durch das Insolvenzgeld gesichert. Wenn aber mehr als drei Monatsgehälter offen sind, riskiert ein Arbeitnehmer, dass ihm dieses Geld im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers vollständig verloren geht. Deshalb sollte ein Arbeitnehmer bei Zahlungsverzug des Arbeitgebers frühzeitig reagieren.

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